Das ARCOTEL Velvet empfiehlt die Ausstellung des amerikanischen Photographen Mark Laita in der Galerie CAMERA WORK in der Kantstraße.Mark Laita wurde 1960 in Detroit geboren und ist in Chicago aufgewachsen. Hier studierte er Photographie. Nach seinem Studium zog es Mark Laita nach Los Angeles, um dort als Commercial Photographer für Unternehmen wie
Mercedes-Benz, VISA und adidas Photokampagnen zu produzieren. Zudem war er zehn Jahre für die Werbeaufnahmen für Apple verantwortlich.
Die CAMERA WORK AG besitzt eine der weltweit größten Photo- und Photobuchsammlungen. Die Sammlung umfasst Vintagearbeiten namhafter Photographen wie Diane Arbus, Man Ray, Robert Frank, Louis Faurer, Paul Strand, Richard Avedon, Dorothea Lange, Irving Penn, Helmut Newton und Peter Lindbergh. Die international renommierte Galerie CAMERA WORK zeigt regelmäßig faszinierende Ausstellungen von Ikonen der Photographiegeschichte bis hin zu zeitgenössischen Photographen. Ab dem 10. Februar öffnet mit der CWC GALLERY eine Dependance der Galerie CAMERA WORK in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule Berlin in der Auguststraße 11-13.
Die Ausstellung von Mark Laita in der Galerie CAMERA WORK beginnt am 4. Februar 2012 und zeigt bis zum 10. März 2012 erstmals in Europa die drei neuen Serien “Sea“, “Serpentine“ und “Amaranthine“ mit einzigartigen Photographien von den faszinierendsten Lebewesen des Meeres, den eindrucksvollsten Schlangen sowie den farbenfrohesten und anmutigsten Vögeln der Welt. Alle drei Serien verbindet die besondere Darstellung der Tiere als Stillleben sowie auch die wiederkehrende Formsprache.
»Sea«
Die 2010 nach über zehn Jahren vollendete Serie »Sea« zählt schon heute zu einer der gefragtesten Photoserien im Genre der Naturphotographie.
Mark Laita gelingt es in seinen Photographien, die exotischen Lebewesen der Weltmeere als künstlerisch-ästhetische Stillleben darzustellen. Er bedient sich einer aufwendigen Aufnahmeinstallation um die Tiere von ihrem natürlichen Lebensraum abzukoppeln und sie so in ihrer besonderen Gestalt, der Farbenpracht und mit ihren charakterlichen Besonderheiten abzubilden.
»Serpentine«
Mehr als 100 der gefährlichsten Schlangen der Welt – von der Korallenotter über die Milchschlange und Texas-Klapperschlange bis hin zur Schwarzen Kobra – hat Mark Laita für seine Serie »Serpentine« (lat. serpens: Schlange) photographiert.
Seit jeher sind Menschen nicht nur von der Symbolik und Mythologie, sondern auch von der bedrohlichen Aura und eleganten Grazie von Schlangen fasziniert.
»Amaranthine«
Für die Serie »Amaranthine« (griech. Amarantos: nicht vergehend) hat Mark Laita über 100 der seltensten und schönsten Vogelarten der Welt in einem puristischen Arrangement vor einem schwarzen Hintergrund porträtiert. Im Gegensatz zu den anderen beiden Serien jedoch sind die Vögel nicht mehr lebend, sondern wurden für die Ewigkeit konserviert und in Naturkundemuseen ausgestellt. Besonders deutlich wird hier das Bewusstsein der Ambivalenz zwischen Tod und unvergänglicher Schönheit erfahrbar.




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